Sozialprojekt Ausland

Familie Weber zu Besuch

Ein Erfahrungsbericht aus erster Hand

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Familie Weber aus Österreich das Angkor Kids Center besucht hat. Jetzt freuen wir uns, dass sie ihre Erfahrungen vor Ort mit uns teilen und umso mehr, dass es für alle Beteiligten eine äußerst positive Begegnung war:

 

Wir haben am 20. Februar 2019 das Angkor Kids Center besucht. Wir, Roland & Birgit mit unseren Kindern Karolina (5) und Lorenz (3), wurden von Sam von unserem Hotel in Siam Reap abgeholt und über eine sehr abenteuerliche Straße ins Angkor Kids Center gefahren.

Familie Weber zu BesuchWir waren voller Erwartungen, da wir uns im Vorfeld schon lange auf diesen Besuch vorbereitet haben! Obwohl es schon späterer Nachmittag war, war es noch immer sehr heiß. Trotz der Hitze waren wir voller Tatendrang und freuten uns auf die Begegnung mit den Kindern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Angkor Kids Centers. Wir wurden sehr herzlich empfangen und alle schienen schon sehr neugierig darauf zu sein, was wir denn gemeinsam machen werden. Roland hatte im Januar seinen 40igsten Geburtstag. Er wünschte sich finanzielle Unterstützung für das Angkor Kids Center und für „unser Projekt“. Unser Projekt war eine gemeinsam gestaltete Unterrichtsstunde mithilfe von selbst gestalteten Liederbüchern mit englischen Kinderliedern. Auch ein Lied aus Kambodscha war dabei. Diese Liederbücher ließen wir in Österreich drucken und nahmen sie nach Kambodscha mit. 

Jedes Kind bekam ein Buch und gemeinsam sangen und tanzten wir. Lorenz traute sich nicht so richtig und beobachtete alles vom Lehrertisch aus. Aber Karolina war voller Begeisterung dabei und konnte mit ihrer Energie auch die Schülerinnen und Schüler anstecken. Anfangs waren sie noch etwas verhalten und trauten sich nicht so richtig mitzusingen. Umso mehr freuten wir uns, dass bei jedem weiteren Lied die Scheu etwas abfiel und uns die Schülerinnen und Schüler zum Schluss ein ganz bekanntes kambodschanisches Volkslied vorsangen. Der gemeinsame „Unterricht“ war ein voller Erfolg! Strahlende Kinderaugen wo man hinsah.

Nach dem Unterricht wurde uns der Spielbereich neben der Schule gezeigt. Gemeinsam spielten die Kinder ohne Kontaktschwierigkeiten miteinander. Wir konnten mit dem Direktor und ein paar Lehrerinnen und Lehrern sprechen und so etwas mehr über das Schulsystem in Kambodscha erfahren. Wir waren erstaunt darüber, mit welcher Freude die Kinder freiwillig am Nachmittag zusätzlich eine Schule besuchen. Dies steht im großen Gegensatz zu Österreich. Ich, Birgit, bin selbst Lehrerin und war wirklich verblüfft darüber, mit welchem Engagement und welcher Freude im Angkor Kids Center gelehrt und gelernt wird. Davon wollte ich unbedingt einiges mit nachhause nehmen…

Wir bedanken uns für die Möglichkeit, die wunderbaren Menschen im Angkor Kids Center besuchen zu können und wünschen weiterhin viel Erfolg und den ungebrochenen Willen, den Kindern in Kambodscha durch die kompetente Unterstützung im Angkor Kids Center, einen guten Start in ein erfolgreiches Berufsleben zu ermöglichen. 

Herzlichst, Birgit & Roland mit Karolina und Lorenz„

 

Auch von uns ein herzliches Dankeschön für das großartige Engagement.

 

Strom für alle

Homelight: Strom für alle

Es gibt wieder erfreuliche Neuigkeiten aus Kambodscha. Mit Hilfe einer großzügigen Spende des Rotary Club Frankfurt International, konnten wir erneut zur Verbesserung der Lebensqualität der Dorfgemeinschaft von Somrong beitragen.

Das sogenannte “Homelight” Projekt wurde erfolgreich umgesetzt und ermöglicht ab sofort Zugang zu kostenfreiem bzw. kostengünstigen Strom und bringt somit Licht in die Heime der geförderten Familien. Im ersten Schritt wurden die Familien der ehrenamtlichen Lehrer mit aufladbaren Batterien versorgt, als Anerkennung für die außerordentliche Leistung im Angkor Kids Center.

Endlich StromAber nicht nur die Familien der Lehrer sollen von diesem Projekt profitieren – sondern die ganze Gemeinde. Strom aus staatlichen Leitungen ist äußerst teuer in Kambodscha und für viele Dorfbewohner dadurch schlichtweg nicht leistbar. Somit wurde oft auf Strom verzichtet oder es wurden Batterien teuer außerhalb des Dorfes aufgeladen oder Generatoren benutzt, welche neben dem Kostenfaktor zusätzlich zur Umweltbelastung beitrugen. Durch die Installation zusätzlicher Solarpanel und die Errichtung einer Ladestation für bis zu 20 Batterien im Angkor Kids Center haben die Dorfbewohner von Somrong nun die Möglichkeit ihre Stromkosten um bis zu 75% zu reduzieren und diese Ersparnisse anderwärtig zB für die Ausbildung ihrer Kinder zu verwenden. Und der saubere Strom vermeidet zusätzlich Luftverschmutzung und erhöht somit den Lebensstandard der Bevölkerung.

Das Angkor Kids Center war stolz, die aufladbaren Batterien als Stromquelle an 10 bedürftige Familien zu verteilen. Diese Gelegenheit wurde ebenfalls genutzt, um die Dorfbewohner von den Vorteilen von Solarstrom gegenüber Strom aus Generatoren zu überzeugen und über die kostengünstige Auflade-Möglichkeit im Angkor Kids Center zu informieren. Die Schule wiederum kann aus dem Verkauf des Stromes eine kleine Einnahmequelle generieren, was einen weiteren kleinen Schritt Richtung Selbständigkeit und Refinanzierung bedeutet. Ein Lichtblick für alle Beteiligten.

Trinkwasser für alle

Endlich Trinkwasser!

Steigerung der Lebensqualität und NachhaltigkeitFür alle von uns eine Selbstverständlichkeit – für die Kinder im Angkor Kids Center ein lang ersehnter Luxus: frei zugängliches Trinkwasser. Der äußerst positive Nebeneffekt: drastische Reduktion des Plastikmülls, da keine Trinkwasserflaschen in Plastik mehr gekauft werden müssen. 

Am 22. Februar 2019, nur wenige Tage nach Fertigstellung, wurde das Trinkwassersystem der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Lebensqualität und Steigerung der Nachhaltigkeit ist mit Hilfe einer Touristengruppe namens Local Measure gelungen. Das Wasser-Reinigungssystem wurde von den 40 Mitgliedern gesponsert und in mühevoller Handarbeit aufgebaut. 

Und wie man sieht, wird das System auch schon fleißig von den Kleinen genutzt.

Das Fußballfieber bricht aus

Mascha und Joaquin: Die Fußballsaison ist eröffnet

Es liegt ja fast auf der Hand, dass die deutschen Freiwilligen, den Fußball ins Angkor Kids Center einziehen lassen. Joaquin erzählt uns von der Anstrengung der Errichtung der entsprechenden Fußballtore und der anschließenden Saisoneröffnung:

Nachdem ich (Joaquin), aufgefordert von den Schülern des Angkor Kids Centers, ohnehin jeden Tag auf dem Schulhof oder der angrenzenden Wiese Fußball spielte, wurde Mascha und mir ziemlich schnell klar: „Fußballtore müssen her!”

Vorher sollte jedoch die Wiese neben dem kleinen Schulgebäude gesäubert und „entmüllt“ werden. Fast alle Schüler halfen mit und so war die Wiese nach kurzer Zeit wieder zu erkennen.

FußballtoreAm nächsten Morgen begannen wir gemeinsam mit Chhay an den Fußballtoren zu arbeiten. Natürlich wurden diese aus Bambus, welcher am Vortag von einigen Schülern mitgebracht wurde, hergestellt. Ohne jegliche Erfahrung dauerte die Vorbereitung etwas länger als gedacht, doch danach begannen wir, zwei, den Umständen entsprechend, sehr stabile Tore auf der Wiese zu bauen. Mehrere Schüler halfen beim Errichten mit und so gelang es Mascha und mir, auch noch in brühender, fast unerträglicher Hitze, die Tore in Deutschland und Kambodscha Farben anzustreichen. Jetzt kann die WM auch hierhin kommen!!!

Am gleichen Nachmittag kamen dann auch noch die Schüler und ein schweißtreibendes Fußballspiel auf dem neuen Spielfeld des Angkor Kids Centers nahm seinen Lauf.

Nächste Woche berichten Mascha und Joaquin von der leider allgegenwärtigen Müllproblematik in Kambodscha.

Die Reifenschlange

Mascha und Joaquin: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Mascha und Joaquin haben bereits ihre ersten Erfahrungen im Angkor Kids Center gesammelt und sind nicht nur voller Tatendrang, sondern auch sehr einfallsreich, aber lest selbst, was Mascha zu berichten hat:

Nun war unsere erste Schulwoche schon so gut wie vorbei und wir haben schon einige Sachen erreichen können. Die Klettergerüste wurden repariert und aufgefrischt und wir haben, selbstverständlich zusammen mit Chhay, viele Lernspiele und Unterrichtsstunden entwickelt.

Trotzdem überkam uns der Tatendrang am Freitag, aus alten Autoreifen, die wir neben der Schultoilette fanden, Reifentiere zu bauen. Wie, wussten wir selbst noch nicht genau. Und gerade diese Freiheit, einfachmal etwas zu erschaffen, ohne irgendwelche Regeln einhalten zu müssen, haben wir in unserer Zeit im Angkor Kids Center sehr genossen.

Nach unserem Wochenende sind wir dann auch frisch und höchst motiviert an die Arbeit gegangen. Wir haben uns für eine Schlange entschieden, die aus fünf Reifen bestehen sollte. Beim Löcher graben wurden wir tatkräftig von einigen Schülern unterstützt und so ging die schweißtreibende Arbeit, in der frühen Mittagshitze, schnell vorbei. Dann mussten wir die Reifen nur noch einsetzen, eingraben, feststampfen und anmalen.

Ich muss sagen, wir waren schon etwas stolz, in so kurzer Zeit und ohne einen Cent auszugeben, etwas Neues und Schönes zu erschaffen. Und auch Chhay, der sonst nicht viel aus seiner Mimik lesen lässt, hat sich sichtlich gefreut. Dadurch, dass am Nachmittag dann auch die ersten Kinder eintrafen und sofort begonnen haben auf dem neuen Spielgerät rumzuturnen, wurden wir auch direkt für unsere Arbeit belohnt. Ein toller Tag ging zu Ende und wir starteten glücklich in die neue Woche und in weitere Projekte.

Im dritten und nächsten Teil unserer Beitragsreihe eröffnet Joaquin die Fußballsaison.

Resümee nach 4 Wochen

Mein Einsatz im Ausland: Halbzeit – Eine Zwischenbilanz

Nun ist es soweit, dass mehr als die Hälfte der Dauer meines Einsatzes in Kambodscha vorüber ist. Das macht mich schon fast etwas traurig – die Zeit ist einfach viel zu schnell vergangen.

Für mich ist es nun an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen, was wir, Chhay und ich, in den letzten vier Wochen alles geschafft haben:

Resümee nach 4 WochenWir haben die Schulbibliothek neu aufgesetzt, alle Bücher erfasst und kategorisiert und den Raum zu einem Wohlfühlort für Kinder und Lehrer gemacht.

Dann haben wir Einstufungstests durchgeführt. Die Ergebnisse waren noch nicht wirklich aussagekräftig – außer, dass wir bei sehr vielen Schülern noch sehr viel zu tun haben. Aber gut ist, dass wir alle Schüler und die wichtigsten Eckdaten erfasst und Schulstatistiken erstellt haben. Chhay hat von mir diesbezüglich umfassende Excel Schulungen erhalten und ich hoffe, er kommt mit der doch beachtlichen Datenmenge nach meiner Abreise gut zurecht.

Wir haben die Schüler nach Alter und unter Berücksichtigung der Schülerwünsche (Vormittags- oder Nachmittagsunterricht) sowie der Verfügbarkeit der Lehrer und Klassenräume in Klassen eingeteilt. Leider ändern sich die Wünsche der Kinder auch mal gerne und eine Vormittagsklasse um 7 Uhr früh zu besuchen, war für viele bei näherer Betrachtung dann doch nicht so erstrebenswert 😉 (kann ich persönlich übrigens gut nachvollziehen). Folglich haben wir den Vormittagsunterricht auf eine Klasse beschränkt. Ermals wurden Klassenbücher erstellt und die Lehrer mit einer fixen Schülerliste versorgt.

Nebenbei habe ich noch einige Blogbeiträge gepostet und das helpucation e.V. LinkedIn Profil erstellt.

Aber nicht nur unser Geist wurde gefordert – auch körperlich wurden wir beansprucht. Ich kann kaum zählen, wie oft ich die Bibliothek geputzt habe, die Toiletten mussten wieder einsatzfähig gemacht werden und wir haben gemeinsam den Kampf mit dem Wasser gewonnen und die Wasserpumpe erfolgreich installiert. Und wir haben einige großräumige Aufräumaktionen gestartet, vor allem vor dem Besuch Australischer Schülergruppen und ich versuche täglich Erziehungsmaßnahmen durchzusetzen. Denn hier wird viel unbedacht weggeworfen.

Zu guter Letzt auch noch ein persönliches Resümee: es war und ist viel zu tun, aber es macht fast immer großen Spaß. Und man kann sofort die positiven Veränderungen sehen und miterleben. Und auch wenn es laut und anstrengend sein kann, die Kinder hier sind einfach großartig und herzerwärmend.

Mein Einsatz im Ausland: Der Großeinkauf

Da soll noch einmal einer sagen, dass Männer keine guten Shopping-Begleiter sind. Ich habe heute eine ganz andere Erfahrung gemacht. Zugegebenermaßen haben wir jetzt nicht gerade Dinge gekauft, die Frauenherzen höher schlagen lassen, dafür aber notwendige Sachen für die Schule und dabei haben sich die Jungs durchaus bewährt.

Auf der Einkaufsliste stehen folgende Dinge:

  • Wasserpumpe inkl. Rohre und Zubehör (Spende meiner lieben Mama)
  • Mülleimer aus alten Reifen
  • eine Sitzmatte, wie sie in Kambodscha typisch als Sitzgelegenheit vor oder im Haus verwendet wird, für die Bibliothek
  • eine Sitzecke für die Bibliothek
  • Putzmaterial und diverse Kleinigkeiten wie Schlösser und Uhren für die Klassenzimmer

Shopping mit den Jungs - das ResultatLos geht es um 8 Uhr, Hak (die helfende rechte Hand des AKC) und Chhay stehen pünktlich mit einem Kleinbus in der Hauseinfahrt – da habe ich schon sehr gestaunt, ob der Größe des Fahrzeuges. Aber der Bus soll sich noch als durchaus nützlich erweisen – in einem normalen Auto hätten wir die Einkäufe nicht alle untergebracht.

Wir haben auch gleich einen eigenen Fahrer engagiert, der zweitjüngste Sohn meiner Gastfamilie, der immer die Nerven im doch sehr hektischen Stadtverkehr bewahrt. Diesmal ist unser Fahrzeug aber auch sehr groß, um somit im Straßenkampf locker als Sieger hervorzugehen.

Erster Stopp ein Japanischer Secondhand-Laden – leider gibt es hier nicht die gewünschte Sitzecke. Weiter ging es in einen Art Drogerieladen, hier haben wir alles für die Wiederaufnahme der Toiletten gekauft (derzeit fehlt es leider an der Basis – am Wasser). Danach quer durch die Stadt zu einem Copyshop – ich bin schon sehr froh, wenn wir einen Drucker/Kopierer haben…

Darauf folgt ein Marktbesuch – da staune ich nicht schlecht wie riesig dieser ist. Und noch mehr, mit welcher Sicherheit Hak mich zu den notwendigen Geschäften lotst. Das System der Ladenanordnung erschließt sich mir bis heute nicht – gefühlt ist der Metzger neben dem Juwelier. Im Markt können wir eine improvisierte Sitzecke – bestehend aus einzelnen Sitzpolstern erstehen. Natürlich haben wir auch gut gehandelt. Danach geht es weiter zu einem Reifengeschäft, wo wir große Mülleimer bestehend aus alten Reifen erstehen (Müll ist hier ein großes Thema, da jeder einfach alles überall wegwirft und es kein großes Bewusstsein für Umweltschutz gibt). Shopping mit den Jungs - das ResultatDas Endergebnis nach einigen Bastelstunden könnt ihr im Bild sehen, denn so billig die guten Stücke auch sind (1 USD), sie sind nutzlos ohne Boden und ohne Henkel. Aber Chhay hat wieder viel Kreativität bewiesen und hat prompt aus Holzstücken einen Boden gebastelt, mit rauchender Bohrmaschine Löcher reingemacht und zu guter Letzt mit Holzstab und Hammer die Seile durchgespannt. Das Endprodukt ist großartig und sieht auch noch gut aus (für einen Mülleimer).

Der wichtigste Kauf des Tages – die Wasserpumpe. Damit wir im Angkor Kids Center endlich wieder Wasser haben – wir entscheiden uns aufgrund der 6-Monate Garantie für ein italienisches Produkt (meiner Meinung nach sind die Italiener eigentlich nicht für ihre Ingenieurskunst bekannt, aber wahrscheinlich allemal besser als die Chinesischen Produkte, die sonst zur Auswahl standen).

Nach einem schnellen Mittagessen, weiter zum „Installateur“ oder eher Händler für alles, um die notwendigen Rohre etc. für die Wasserpumpe zu kaufen (dort auch mal ein Foto von mir, damit ihr auch sehen könnt, dass ich beim Einkauf tatsächlich dabei war). Die Installationsrohre wurden mit Tape am Dach installiert.

Jetzt war es aber auch Zeit, um Heimzufahren. Viel mehr hätte nämlich auch im großen Auto nicht mehr Platz gehabt und wir waren schon alle etwas müde vom 5-stündigen Einkauf in der Hitze. Hak und Chhay haben am Nachmittag auch noch versucht, die Pumpe zu installieren, was nicht so gut geklappt hat. Aber dazu mehr in einem eigenen Beitrag.

Fazit: Wenn man weiß wo, bekommt man hier alles und der Rest wird mit viel Kreativität und Improvisation passend gemacht.

 

Mein Einsatz im Ausland: Die Ankunft

Freiwilligenarbeit in Kambodscha

7 aufregende Wochen liegen vor mir – 7 Wochen, in denen ich meine Komfortzone komplett verlasse und mein Leben völlig umkremple. Das Ganze begann mit meinem Wunsch – einmal an einem Sozialprojekt im Ausland mitzuarbeiten; ehrenamtlich Hilfe zu leisten; was Gutes zu tun – am besten Kinder unterstützen und wie…? Die einzig schlüssige Möglichkeit Bildung spenden.

Hilfe für KinderDas Angkor Kids Center (AKC)

Zufall oder Schicksal? Ein ehemaliger Arbeitskollege hat einen Verein gegründet HELPUCATION e. V. und seine Erzählungen, seine Motivation und Begeisterung waren ansteckend.

Das Schulprojekt Angkor Kids Center widmet sich dem wichtigsten Eckpfeiler für eine bessere Zukunft – Hilfe für Kambodscha durch Zugang zu Bildung in Form von kostenlosem Englischunterricht.

Und dies umgesetzt durch freiwillige Lehrer und Projektmitarbeiter. Ein ambitioniertes Hilfsprojekt, das dafür sorgen soll, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, einen begehrten Job zu finden zB im Tourismusbereich – der Schlüssel dazu: die englische Sprache.

Volunteer im AuslandAnkunft in Kambodscha

Und nun…? Nun, bin ich in Kambodscha – in Siem Reap, nahe Angkor Wat. Im Gepäck nicht nur der weltgrößte Koffer (gefüllt unter anderem auch mit Schulbüchern 😉 , sondern haufenweise Ambitionen, Abenteuerlust und Begeisterung.

Die ersten Eindrücke: sehr heiß 😉 (daran muss ich mich noch gewöhnen), sauberer als gedacht, wunderschöne Landschaft und viel Kultur, gutes Essen, freundliche, zuvorkommende Menschen, die gerne singen und positiv sind, obwohl sie zum Großteil sehr wenig besitzen…

Video talentierte ehrenamtliche Lehrer

Meine Aufgaben

Erstmal dieser Blog, damit hoffentlich viel mehr Menschen von diesem Projekt erfahren und die Unterstützer einen besseren Eindruck davon bekommen, was mit den Spendengeldern passiert. Hilfe beim organisatorischen Aufbau der Schule – das Hilfsprojekt ist auf den ersten Eindruck sehr „hands-on“ bedingt dadurch, dass es von vielen Freiwilligen betreut wird. Und zu guter Letzt darf ich dabei unterstützen, das Englisch-Niveau der Lehrer zu verbessern.
Aber, um Pablo Picasso zu zitieren: „I beginn with an idea and then it becomes something else.“ Also, ich freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben, die mich erwarten.
Und morgen geht es für mich von der Stadt Siem Reap ins Dorf (Samrong, Leang Dai) zum Angkor Kids Center – also Ärmel hochkrempeln und los geht’s 🙂