Kambodscha Schulprojekt

Jubiläum - Meilensteine

10 Jahre AKC: Meilensteine

Jubiläum - MeilensteineIn den letzten 10 Jahren hat das Angkor Kids Center viele Meilensteine erreicht. Erstmal hat sich die Anzahl der Studenten vervielfacht. Ganz am Anfang wurde nur eine Klasse unterrichtet, im Gründungsjahr 2009 waren es bereits 130 Schüler und heute sind es bereits knapp 300 Schüler.

Dementsprechend haben sich auch die Unterrichtsräume verändert. Zu Beginn wurde noch in Privathäusern bzw. kleinen Nebengebäuden unterrichtet. Aber bald reichte der Platz nicht mehr aus und 2012 wurde ein großer Meilenstein erreicht – die Errichtung des derzeitigen Schulgebäudes mit drei Klassenzimmern durch die großzügige Unterstützung von CHOICE (Cambridge Hong-Kong Operations for International Children’s Education). Die Bibliothek, welche im vierten Raum untergebracht ist, wurde von Help4Cambodia Foundation aus Deutschland in 2013 aufgebaut und durch viele weitere Spender immer wieder erweitert.

Im Mai 2017 wurde dann durch den Bau einer Solaranlage endlich Licht ins Dunkel gebracht. Eine weitere große Infrastrukturmaßnahme war die Errichtung einer Trinkwasseranlage im Februar 2019.

Es hat sich also viel getan in den letzten 10 Jahren und wir blicken mit großer Freude und Erwartungen auf die nächsten 10 Jahre. Eine von vielen notwendigen Maßnahmen ist eine Gebäudeerweiterung, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden und dieses Großprojekt ist bereits in Arbeit. Ein weiteres Schulgebäude mit 60 Quadratmetern auf zwei Stöcken, indem zwei Klassenzimmer, Büros und eine Unterkunft für Volontäre Platz finden, wird gerade errichtet. Dank der vielen Unterstützer, die zum Teil auch tatkräftig mit anpacken wird auch dieser Meilenstein bald erreicht sein.

Jubiläum

Zeit zu feiern – 10 Jahre Angkor Kids Center

Das Jahr 2019 ist ein ganz besonderes für helpucation e.V. und vor allem das Angkor Kids Center. Wir feiern das 10-Jahres-Jubiläum.

10 Jahre seit Gründung des Herzensprojektes Angkor Kids Center. 10 Jahre, in denen sich viel getan hat und viele wichtige Meilensteine erreicht wurden, hunderte Kinder Zugang zu kostenlosem Englischunterricht erhalten haben, viele Lehrer ausgebildet und erfolgreich ins Berufsleben gestartet sind, Infrastrukturen wie Schulgebäude, Strom, Wasser aufgebaut wurden und natürlich auch Pläne für die Zukunft gestaltet werden.

Gerade wenn man zurückblickt, erkennt man oft erst die Entwicklung, welche man bereits zurückgelegt hat. Deshalb nehmen wir euch mit auf die Reise und zeigen euch die wichtigsten Schritte des Angkor Kids Centers in den nächsten Wochen als Countdown bis zum großen Jubiläumstag am 9.9.2019.

Jetzt bleibt mir nur zu sagen: ‘Happy Anniversary’

 

 

Viel ist passiert im Februar

Der Februar war ein ereignisreicher Monat….

Viel hat sich getan in den letzten Monaten und besonders im Februar. So hat zB die ganze Gemeinde und natürlich auch das Angkor Kids Center mitgeholfen, den Gemeindekindergarten neu zu bauen. Mitte Februar war die große Eröffnung.

Dicht gefolgt vom nächsten Event – dem Tag der offenen Tür – der nicht nur dazu diente, Eltern und Schüler vom Angkor Kids Center zu überzeugen, sondern auch den vielen Unterstützern zu danken und den gemeinsamen Fortschritt zu feiern.

Viel ist passiert im FebruarAußerdem hat eine internationale Touristengruppe aus den USA und GB nicht nur eine spannende Fahrradtour von Phnom Penh nach Siem Reap unternommen, sondern diese noch mit einer großzügigen Spende verbunden. Alle 30 Fahrräder wurden am Ende an die Schüler des Angkor Kids Center und das Dorf Samrong verteilt. Da war die Freude natürlich sehr groß und das Beste: alle 3 Monate wird ein Mechaniker vor Ort sein, um die Räder in Schuss zu halten (was bei den Straßen dort auch bitter notwendig ist).

Weitere Highlights waren die beiden Kinonächte, die zwei Mal im Monat stattfinden. Ganz den Wünschen des jungen Publikums entsprechend, wurden diesmal unterhaltsame Filme gezeigt. Jedoch wurde die Anwesenheit der Schüler genutzt, um Aufklärung zum Thema Umweltschutz insbesondere Plastikmüll zu betreiben und über die Wichtigkeit von sauberem Trinkwasser zu sprechen. Außerdem wurde den Schülern auch nahegelegt, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen – mit großem Erfolg – die Abwesenheitsrate hat sich im letzten Monat stark reduziert.

EDV-Schulung AKC

Computer-Training

EDV-Schulung AKCDiese Woche haben mich Neuigkeiten von meinem lieben Kollegen Chhay aus Kambodscha erreicht. Er hat mir freudig berichtet, dass er nun einmal in der Woche seinen „älteren“ Studenten Computer-Training erteilt. Eine erstaunliche Leistung, wenn man bedenkt, dass Chhay selbst, erst Anfang Juni das erste Mal einen Computer benutzt hatte. Als er mir dies bei einer unserer EDV-Schulungen erzählt hat, konnte ich es fast nicht glauben, denn er hat mit fast spielerischer Leichigkeit und in enormer Geschwindigkeit MS Excel erlernt. Das beweist wieder, wie motiviert die Menschen im Angkor Kids Center sind und wie großzügig sie ihr Wissen an die Schüler weitergeben.

Die von der Ivanhoe Grammar School gespendeten Computer werden also bestens genutzt und die Studenten erlernen im Angkor Kids Center nun weitere wichtige Kernkompetenzen auf ihrem Weg in eine unabhängige, selbstbestimmte Zukunft.

Danksagung Blogleser

Auf Wiedersehen liebe LeserInnen

Zu guter Letzt ist es mir noch ein großes Anliegen, mich bei allen Lesern und Unterstützern meines Blogs zu bedanken. Ihr habt mein persönliches Abenteuer Kambodscha hautnah miterlebt und habt meine einmaligen Erfahrungen, an denen ich gewachsen und stärker geworden bin, geteilt. Ihr habt gesehen, was alles erreicht wurde und welch großartige Menschen hinter dem Bildungsprojekt stehen.

Ich bin stolz und glücklich darüber, ein Teil davon zu sein und werde Kambodscha, das Angkor Kids Center, die ambitionierten und wunderbaren Menschen und auch das Schreiben des Blogs und vor allem die vielen positiven Reaktionen darauf, sehr vermissen.

Aber ich sage nicht Lebewohl sondern auf Wiedersehen und bis bald!

Mein Einsatz in Kambodsch Resümee

Mein Einsatz im Ausland: Resümee und Dankeschön

Nun ist es wirklich soweit: Mein Einsatz im Ausland ist vorüber. Die Zeit in Kambodscha bei dem großartigen Schulprojekt Angkor Kids Center zählt sicher zu den wertvollsten und lehrreichsten Erfahrungen meines Lebens und ist wie im Flug vergangen. Ich habe persönliche Grenzen überschritten, war sogar Pionierin durch meinen Aufenthalt als erste „Ausländerin“ hier im Dorf und durfte Teil einer engen Gemeinschaft von wundervollen Menschen sein. Ich habe viel gelernt, gelacht, war manchmal auch frustriert und etwas einsam (vor allem durch die Sprachbarriere) – aber generell glücklich und dankbar.

Gemeinsam haben wir in sehr kurzer Zeit viel geschafft und ich habe hoffentlich bleibende Spuren hinterlassen. Das Resümee:

  • Notwendige administrative Grundlagen wurden durch Einstufungstests, Schülerregistrierung und –Statistiken, Klasseneinteilung, Klassen- und Lehrerbücher sowie Schulbibliothek geschaffen.
  • Infrastrukturen wurden durch Wiederherstellung der Wasserversorgung und Toiletten, Verbesserung des Gesamteindruckes der Schule durch entsprechende Reinigungsaktionen, Drucker, PC-Arbeitsplätze für Lehrer, Umwandlung der Bibliothek in einen Aufenthalts- und Arbeitsraum hergestellt.
  • Donor-Management und PR Maßnahmen in Form von Koordination und Organisation interkultureller Workshops mit drei Schülergruppen sowie linkedIn Profil und regelmäßigen Blogbeiträgen meiner ganz persönlichen Erfahrungsberichte über das Hilfsprojekt in Kambodscha.
  • Training für Lehrer in Form von regelmäßigem Englischunterricht- und EDV-Grundlagenkurs sowie Management- und EDV-Training für Chhay.

7 Wochen in KambodschaDer Abschied fällt schwer und wurde mir durch eine Abschiedsfeier mit allen Lehrern und dem Projektleiter, sowie durch viele persönliche Danksagungen und einer Urkunde für meine Leistungen, auf die ich sehr stolz bin, nicht gerade leichtgemacht. Auch mein letztes Lehrertraining, bei dem wir einen sehr lustigen Spieleabend verbracht haben, hat mich nochmal erkennen lassen, welch großartige Menschen ich hier zurücklasse. Menschen, die sich unentgeltlich und ohne Gegenleistung in ihrer Freizeit für andere einsetzen, um damit einen dringend notwendigen Beitrag für eine bessere Zukunft der Schüler zu leisten. Ich möchte mich deshalb nochmal bedanken bei den tollen, jungen, engagierten Lehrern, die mich so offen in ihre Runde aufgenommen haben: Chenda, Sith, Kroem, Joub, Chork und Cham, den ich erfreulicherweise davon überzeugen konnte, zu unterrichten. Mein ganz besonderer Dank gilt allerdings dem wunderbaren Lehrer, begabten Handwerker, Organisationstalent mit unglaublich schneller Auffassungsgabe und meinem lieben Kollegen Chhay, der mir immer zu Seiter gestanden ist. Zusätzlich noch vielen Dank an Samnang, den Projektleiter des Angkor Kids Center, ohne den ich vieles nicht umsetzen hätte können und der in jeder Situation stets Ruhe bewahrt hat.

Meiner Gastfamilie danke ich für die liebevolle Versorgung, die es mir sehr leicht gemacht hat, mich in Kambodscha von Anfang an wohl zu fühlen.

Selbstverständlich auch herzlichen Dank an Andreas, den Vorstand von HELPUCATION e.V., ohne den ich gar nicht hier wäre. Seine Motivation und Begeisterung waren ansteckend und haben mich dazu bewogen, meine Sicherheit zu Hause aufzugeben und dieses Abenteuer zu wagen. Es hat sich gelohnt! Vielen Dank auch an das restliche Team (vor allem Julia und Kolja), das mich von zu Hause aus mit aufbauenden Worten und Feedback unterstützt hat.

Zu guter Letzt noch ein großes Dankeschön an meine Freunde und Familie insbesondere meiner Mama – ohne die ich das alles hier nicht geschafft hätte. Ihr wart großartige Zuhörer, Fürsprecher, Ratgeber, Spender und Wegbegleiter. Ganz besonderen Dank an meine Herzensmenschen Sarah, Sabine und Harry, die immer ein offenes Ohr für mich hatten, wenn es mal schwierig wurde. Harry danke ich auch noch dafür, dass er die beschwerliche Reise auf sich genommen hat, um sich eine Woche mit mir ins Abenteuer Kambodscha zu stürzen und meine Welt kennenzulernen. Und vielen Dank an meine sehr gute Freundin Ulrike für ihre tatkräftige Unterstützung im Bereich Englischunterricht.

Mein Einsatz im Ausland war unbeschreiblich und es bleibt mir nur zu sagen: Verabschieden bedeutet auch, sich auf die nächste Begegnung zu freuen!

Ich beim Unterrichten

Mein Einsatz im Ausland: Lehrer-Training

Eine meiner größten Herausforderungen hier ist der Unterricht für die Lehrer und Lehrer-Anwärter, den ich Montag bis Freitag von 19.30 bis 20.30 Uhr halte. Ich muss dazu vorab anmerken, dass ich keine Lehrerin bin und somit keinerlei pädagogische Erfahrung besitze, aber dafür durch eineinhalb Jahre Aufenthalt im englischsprachigen Ausland recht gute Englisch-Kenntnisse besitze, die auf jeden Fall ein Asset für die Lehrer sein können.

Das Niveau ist recht unterschiedlich und eher niedrig – wobei es für mich auch schwierig zu beurteilen ist, inwieweit es sich um Schüchternheit oder Nichtwissen handelt. Und da sind wir auch schon bei der Problematik – es ist sehr mühsam, die Lehrer zum Reden zu bringen, dabei ist flüssiges Sprechen das größte Manko. Ihre Grammatik und ihr Vokabular sind eigentlich recht gut.

Wir – und damit meine ich sowohl meine Schüler, als auch mich – haben gute und schlechte Tage. Manche Unterrichtsstunden sind höchst motivierend, obwohl völlig improvisiert (zum Beispiel weil der neue Drucker kurzzeitig gestreikt hat). Manche Stunden sind extrem zäh und das hat nicht immer mit den Schülern zu tun. Manchmal habe auch ich einen schlechten Tag oder bin extrem müde, da der Unterricht doch sehr spät beginnt. Es ist auch eine Herausforderung, dass ich gar kein Khmer spreche und das Vokabular nur in Englisch erklären zu können – das sind die Schüler einfach nicht gewohnt und diskutieren dann in Khmer was gemeint ist.

Schwierig auch für mich zu beurteilen, wenn der Lärmpegel mal ansteigt, ob es auf den Unterricht bezogen ist oder sie über mich reden. Kurzum: es mangelt also auch mir an Sprachkenntnissen.

Aber ich möchte nicht jammern! Das Unterrichten macht zum Großteil Freude, obwohl ich nun noch größeren Respekt dem Lehrerberuf gegenüber habe. Es gibt mir außerdem die Möglichkeit, etwas komplett Neues zu machen und meine Komfortzone wieder mal weit hinter mir zu lassen und dafür dann auch unmittelbares Feedback zu erhalten. Wenn mich mal die Unsicherheit quält, muss ich mir immer vor Augen halten, dass jeder Versuch etwas zu Lehren besser ist, als nichts zu machen.

Für meine Schüler hoffe ich, dass sie durch mich etwas ihrer Schüchternheit verlieren und die Möglichkeit zum Sprechen verstärkt nutzen und dadurch ihr Englischniveau zumindest etwas verbessern.

Und zum Schluss noch eine Erkenntnis von Albert Einstein:

„Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken.“

Ich akzeptiere diese Herausforderung!

Mein Einsatz im Ausland: Kunst und Künstler

Über Kunst lässt sich streiten

Mandala

Würdet ihr 15 USD für das „Kunstwerk“ links ausgeben? Nein?! Ich zugegebenermaßen eigentlich auch nicht – irgendwie habe ich es aber trotzdem getan…. Wie es dazu kam? Das ist im Nachhinein betrachtet eine lustige Geschichte.

Ich dachte mir, nach den doch recht langen Arbeitstagen in Kombination mit so gut wie keiner körperlicher Betätigung (mal von den körperlichen Einsätzen in der Schule abgesehen), wäre es doch mal an der Zeit etwas Yoga zu machen. Anderer Sport kommt aufgrund von Hitze und Luftfeuchtigkeit – zumindest für mich – nicht in Frage. Aber Yoga kann ja auch ganz schön fordern. Tja, das hat es – meine Nerven…. Ich habe für meine Yogastunde auch nicht eine von den vielen Möglichkeiten in der Stadt gewählt. Nein, ich dachte mir, Yoga in einem schönen Yoga Zentrum in der Natur – das klingt doch perfekt. Gesagt getan. Zuerst war alles gut… bis die Stunde begann: Denn die nette Yoga Lehrerin erklärte uns, wir sollen jetzt Farben für unser Mandala auswählen, das wir dann malen sollen – eine Stunde lang! Meinen höchst „begeisterten“ Gesichtsausdruck könnt ihr euch sicher ausmalen. Und wie das so ist mit dem Gruppenzwang, hat sich auch keiner etwas zu sagen getraut – ich wage die Vermutung aufzustellen, dass es einige andere auch etwas befremdlich fanden, in einer Yogastunde zu malen. Die versprochene Tiefen-Entspanntheit durch das Mandala ist bei mir nicht eingetreten, eher Schamgefühl, ob des Resultates – oben zu sehen – im Vergleich zum Rest der Gruppe. Und das Ganze hat inklusive Tuk Tuk Fahrt die erwähnten 15 USD gekostet. Zusammengefasst: außer Spesen nichts gewesen.

 

Echte Künstler der ZukunftCham unser begabter Lehrer

Gott sei Dank gibt es im Angkor Kids Center viel begabtere Künstler als mich. Einer davon ist Cham – unser neuer Lehrer. Er ist begeisterter Maler und Musiker und hat beim Besuch der Ivanhoe Grammar School für den musikalischen Rahmen gesorgt. Aber auch hier lasse ich wieder mal Bilder für mich bzw. Cham sprechen.

Ich hoffe sehr, dass dieser junge, ambitionierte Mann seinen Weg macht – er glaubt fest daran  und ich drücke ihm die Daumen für eine herausragende Zukunft im Rampenlicht, die er sich so sehr wünscht.

 

 

Schüleraustausch mit Australien

Mein Einsatz im Ausland: Eine langjährige Freundschaft mit der Ivanhoe Grammar School

Diese Woche hatten wir die Ehre, zwei Schülergruppen der Ivanhoe Grammar School bei uns begrüßen zu dürfen. Jeweils gut 30 Schüler zwischen 15 und 17 Jahren mit je fünf Lehrern haben im Rahmen eines zweiwöchigen Aufenthalts in Kambodscha das Angkor Kids Centre besucht. Die Ivanhoe Grammar School organisiert seit vielen Jahren dieses Projekt, welches den Schülern einen Einblick in das doch sehr unterschiedliche Leben in Kambodscha geben soll und gleichzeitig auch noch dazu dient, Schulen und Gemeinden in Kambodscha mit Geld- und Sachspenden und Hilfe vor Ort zu fördern.

Schüleraustausch mit AustralienDer Besuch wurde von uns akribisch vorbereitet – Transport, Mittagessen, Begrüßung mit einstudiertem Lied sowie Programm, Auswahl der 50 besten Schüler und natürlich großes Reinemachen.

Der Plan für den Tag: einen interaktiven Austausch zwischen Schülern aus Kambodscha und Australien zu ermöglichen und dabei Englisch zu lernen und zu lehren. Die australischen Schüler waren angehalten, in kleineren Gruppen unsere Schüler zu unterrichten und obwohl sie selbst noch Schüler sind, hat dies erstaunlich gut geklappt. Die Motivation und das Engagement waren herausragend – ich habe wirklich gestaunt. Es wurde klassisch unterrichtet, aber auch gespielt, Exkursionen ins Dorf unternommen, gemeinsam gegessen (ich durfte gleich Kantinenerfahrung sammeln und helfen 100 Essen auszuteilen), Bäume gepflanzt und gesungen.

Musik vereint Nationen und Menschen – das konnte man wieder ganz deutlich spüren. Aber seht und hört selbst…

Die australische Schule ist ein langjährigerer Förderer des Angkor Kids Center und hat neben fast 150 Büchern, auch zehn gebrauchte Laptops gespendet. Ein Segen – so können Arbeitsplätze für die Lehrer generiert werden, wo sie sich auf den Unterricht vorbereiten können. Jetzt fehlt nur noch eine „Kleinigkeit“ nämlich Internet – den lang ersehnten Drucker haben wir schon.

Es war ein großartiger Tag und alle Beteiligten hatten Spaß und ich denke, jeder konnte etwas von dem Tag mitnehmen und lernen. Unsere Schüler hoffentlich Englisch und die australischen Schüler haben vielleicht in Zukunft mehr Verständnis für ihre Lehrer – denn sie haben aus eigener Hand erfahren, dass unterrichten zum Teil harte Arbeit ist. Und es haben sich auch ein paar neue Freundschaften (zumindest auf facebook) ergeben.