Kambodscha Schulprojekt

DANKE! Das AKC ist bis Jahresende finanziert!

Es gibt tolle Neuigkeiten! Durch Eure Spenden konnte die Finanzierungslücke bis Jahresende 2022 geschlossen werden und unser Lehrer Dream Team Meam, Hak, Samnang und Chhay kann sich weiterhin dem Englischunterricht von 400 Schülern widmen.

Bitte unterstützt uns, die Schule auch im nächsten Schuljahr weiter offen zu halten!

Zu diesem Zwecke haben wir die betterplace Kampagne erweitert.

 

Eure Spenden ermöglichen Englischunterricht für einen ganzen Monat

Ihr seid großartig!

Mehr als die Hälfte der fehlenden Lehrergehälter für dieses Jahr sind bereits gesichert. Umgerechnet ermöglichen Eure Spenden bei betterplace bereits Englischunterricht für 400 Kinder für einen ganzen Monat.

 

Das Angkor Kids Center und helpucation e.V. sagen DANKE!

So kann es weitergehen!

Bitte helft uns JETZT mit weiteren Spenden die Schule offen zu halten!

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

 

Wir brauchen dringend Eure Hilfe!

Mein Einsatz im Ausland ResümeeGenau 5 Jahre ist es her, dass ich die Ehre hatte, 7 Wochen direkt vor Ort im Angkor Kids Center mitzuarbeiten. Ich denke sehr oft mit Freude an die strahlenden Kinderaugen und das freundliche Team. Seitdem hat sich die Schule großartig entwickelt. Es wurde ein zweites Schulgebäude gebaut und 4 Lehrer angestellt, um das Unterrichtsniveau auf ein professionelles Niveau zu heben. Helpucation hat durch die Festanstellungen unseres Dream Teams auch eine große Verantwortung übernommen.  

Meam, Hak, Samnang und Chhay

 

 

 

 

 

 

 

 

Andere Krisenherde und die anhaltende Corona Pandemie haben jedoch dazu geführt, dass wir die Finanzierung unseres Herzensprojektes nicht zu 100 % sichern können. Als erste Notfallmaßnahme haben wir schweren Herzens die Gehälter unserer Lehrer um 20 % gekürzt. Aber wir sind ehrlich: Das wird nicht reichen. Wir benötigen bis Jahresende 2.500 , um die Schule offen zu halten. Daher brauchen wir JETZT EURE HILFE. Unterstützt bitte unsere HILFSKAMPAGNE oder werdet Fördermitglied und zaubert ein Lächeln ins Gesicht unserer 400 Schüler.

 
Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

 

 

Axel Ubben

Das helpucation Team bekommt weiteren Zuwachs

Fast zeitgleich mit Tine hat auch Axel das helpucation Team als aktives Mitglied erweitert. Axel wird hauptsächlich Andreas im Fundraising Bereich unterstützen. Wir freuen uns über seine Hilfe und wünschen auch Axel einen großartigen Start.

 

Axel UbbenName: Axel Ubben

Alter: 51 Jahre

Beruf: Executive Producer bei Red Bull Media House GmbH

Hobbies/Leidenschaft: Bergwandern, Skifahren, Radfahren, Lesen, Filme.

 

Seit 1997 habe ich als leitender TV-Journalist für verschiedenste Sportredaktionen in Deutschland gearbeitet. Auch die Fußball Bundesliga habe ich als Leiter Medien und Kommunikation bei Arminia Bielefeld 17 Monate lang aus der Innenperspektive kennenlernen dürfen, bevor es mich 2009 zum Red Bull Media House nach Salzburg verschlagen hat.

Ich bin sehr glücklich, mich dem Verein helpucation anschließen zu dürfen. Die Kinder im Angkor Kids Center freuen sich so sehr über den zusätzlichen Schulunterricht, dass sie über beide Backen strahlen. Was kann es für eine schönere Motivation geben, als diese leuchtenden Kinderaugen zu sehen.

 

Schulöffnung tbd

Die Schulöffnung lässt leider auf sich warten….

Wir hatten gehofft, im neuen kambodschanischen Jahr mit guten Neuigkeiten zu starten. Aber leider haben die Prognosen der erneuten Schulöffnung nicht gehalten. Während in Europa erste Öffnungsschritte Richtung Normalität gesetzt werden können, steigen die Corona Zahlen in Kambodscha seit Februar 2021 leider an. Deshalb hat die Regierung in Kambodscha restriktive Maßnahmen wie Lockdown und Ausgangssperren gesetzt. Diese Regelungen gelten mindesten bis 4. Juni 2021.

Und als Konsequenz bleiben auch die Tore der Schule leider erstmal geschlossen. Wie lange ist derzeit ungewiss. Wir halten euch auf dem Laufenden und hoffen das Beste!

Neues Teammitglied Samnang

Samnang – vom Gründer zum fixen Teammitglied

Neues Teammitglied SamnangWie versprochen, dürfen wir euch unsere zwei Neuzugänge im Angkor Kids Center Team vorstellen. Wir starten mit Samnang, da er den Grundstein für die Schule gelegt hat. Ohne ihn gäbe es dieses Projekt in Kambodscha nämlich gar nicht. Seine Geschichte und die schicksalhafte Begegnung mit dem helpucation e.V. Gründer Andreas könnt ihr in diesem Video nochmal sehen.

Der Grund für die generelle Verfügbarkeit von Samnang ist COVID-19. Die Pandemie hat viele Lebensgrundlagen zerstört u.a. auch die von Samnang, der ein erfolgreiches Tourismusunternehmen geleitet hat. Umso glücklicher sind wir nun, ihn ziemlich genau 11 Jahre nach Gründung wieder im Angkor Kids Center willkommen zu heißen und die Lücke, die Vith hinterlassen hat zu schließen. Samnang hat als ehrenamtlicher Lehrer und Coach schon viel praktische Unterrichtserfahrung sammeln können und kann einige Englisch und Pädagogik Zertifikate vorweisen. Tatsächlich hat er bereits 2006 – noch vor der offiziellen Schulgründung – begonnen, Englisch Unterricht zu geben.

Seine offene, kommunikative Art und Souveränität im Umgang mit offiziellen Behörden, Unterstützern, Eltern und Personen aus unterschiedlichen Kulturen stellen einen großartigen Pluspunkt für das Angkor Kids Center dar. Als „Academic Director / English Teacher“ wird Samnang auch frischen Wind in die Lehrpläne bringen und dabei unterstützen, den Spaß und die Freude am Lernen in den Fokus zu stellen. Er wird sich außerdem darum kümmern, die Schule im Rahmen der Möglichkeiten zu digitalisieren. Seine wichtigste Aufgabe wird es aber sein, sein sehr gutes Englisch Niveau zu nutzen und sowohl Studenten zu unterrichten als auch ehrenamtliche Lehrer und Teammitglieder zu coachen.

Nachfolgend ein Statement von Samnang zu seiner neuen Position und Rückkehr in die AKC Familie: „Having used English for business and career communication for over 15 years, along with some TESOL background and the dream of being a professional English teacher, I am proud to be back to AKC and serve full time. My ambition is to see AKC students and volunteers leave the school with the confidence of using English for their career and education development purposes.“

Willkommen zu Hause lieber Sam – wir wünschen gutes Gelingen!

 

Die erste Schulwoche

Ein erfolgreicher Start….

Blog 88 - Ein erfolgreicher Start....Bevor wir weitere Details der Teammitglieder veröffentlichen, ist es uns wichtig, euch ein paar Eindrücke des Schulstarts und der ersten Schulwoche zu vermitteln und dies am besten mit ein paar Bildern direkt aus Kambodscha.

Wie ihr seht, war der Andrang der Schüler bei der erneuten Registrierung überwältigend und es gab sogar einige Neuankömmlinge.

Die Sicherheitsmaßnahmen wurden ebenfalls von Lehrern und Schülern vorbildlich umgesetzt.

Also, alles in allem ein durch und durch gelungener Start.

 

 

Die Zwangspause ist vorbei

Eilmeldung: Endlich darf die Schule wieder öffnen!

Dieser Tag war lang ersehnt und kam dann doch schneller als gedacht. Ab morgen, 7. September 2020, öffnet das Angkor Kids Center nach mehr als fünf Monaten Pause wieder seine Pforten. Natürlich gibt es COVID-19 bedingt einige Auflagen und Sicherheitsmaßnahmen, die es zu erfüllen gilt. So gilt u.a. eine Beschränkung der Studentenzahl pro Klasse auf 20 bis 25 Schüler, es werden Temperaturschecks durchgeführt, die Lehrer müssen Gesichtsmasken tragen und Handwasch-Stationen und Desinfektionsmittel müssen zur Verfügung gestellt werden. Weitere Details zu den Auflagen des Unterrichtsministeriums könnt ihr hier auf der Angkor Kids Website finden.

Vorerst wird aufgrund der beschränkten Schülerzahlen pro Klasse ein restriktiver Lehrplan eingeführt, der sich auf drei Stunden Unterricht pro Klasse und Woche beschränkt.

Und zu guter Letzt gibt es noch großartige Neuigkeiten. Samnang, der Gründer des Angkor Kids Centers und Meam ebenfalls Gründungsmitglied konnten für das Schulprojekt gewonnen werden. Sie werden ihren umfassenden Erfahrungsschatz und ihre guten Englischkenntnisse nützen, um zu Unterrichten und das Projekt aktiv mitzugestalten. Wir freuen uns sehr und wünschen einen guten Start.

Mehr zu unseren neuen Teammitgliedern und Aufgaben dann im nächsten Blogbeitrag.

Installation Klimaanlage

Frischer Wind im AKC

Über frischen Wind darf sich das Angkor Kids Center freuen. Gerade die Frühjahrsmonate sind unerträglich heiß in Kambodscha und die Hitze im Büro über viele Stunden für unser Vollzeit Personal kaum auszuhalten. Deshalb wurde im März im Büro eine Klimaanlage installiert, die für eine kühle Brise im positiven Sinne sorgt und das Team vor Ort einen kühlen Kopf bewahren lässt 😉

 

Andreas zu Besuch im AKC

Besonderer Besuch im AKC: Ein Projekt unter Freunden

Es ist schon einige Zeit her, dass Andreas, Vereinsgründer und Vorstandsmitglied, vor Ort im Angkor Kids Center war. Kambodscha liegt nun mal nicht um die Ecke. Umso schöner war es, dass Andreas trotz der langen Zeit und der gewaltigen Entwicklungen vor Ort das Gefühl hatte, nie weggewesen zu sein. Aber am besten ihr lest selbst, was er erlebt hat:

 

Kaum, dass ich in Siem Reap gelandet war und Samnang in die Arme geschlossen hatte, war es als wäre ich nie weg gewesen. Auf der gesamten Fahrt vom Flughafen in die aufgeheizte Stadt plauderten wir ohne Punkt und Komma. Unter alten Freunden, die sich lange nicht mehr gesehen haben, wussten wir gar nicht wo wir anfangen sollten zu erzählen. Bald ging es auch um das Angkor Kids Center und die dortigen Entwicklungen.

 

Andreas zu Besuch im AKCIm Dorf Somrong angekommen, bin ich schon von weitem vom Angkor Kids Center beeindruckt: Das neue Schulgebäude ist toll geworden und hat mit seinem neuen leuchtenden Anstrich eine völlig neue Wirkung. Mit dem Rest des Baumaterials hat das AKC-Team zudem ein Eingangstor gemauert, auf dem das Projekt-Logo allen Besucher freundlich entgegen lächelt. Ich erkenne sofort die gewissenhafte Handschrift von Hak und Chhay. Seit ihrer Festanstellung im vergangenen Jahr haben sie ganze Arbeit geleistet. Das gesamte Schulgelände hat sich seit meinem letzten Besuch vor mehr als zwei Jahren deutlich verändert: der Innenhof ist ordentlich gepflastert, der Zaun sorgfältig befestigt und gestrichen, neu gepflanzte Bäume spenden Schatten, der Spielplatz und die Toiletten sind top in Schuss.

 

Was mir außerdem sofort auffällt, ist der gepflegte Schulhof: Noch vor ein paar Jahren lagen Plastiktüten und -flaschen und auch anderer Müll auf dem Gelände verteilt – ein Problem, das wir nur schwer in den Griff bekamen. Jetzt gibt es ein bebildertes Mülltrennungssystem, an das sich alle Schüler halten müssen. Gerührt und beeindruckt von der tollen Arbeit des AKC-Teams stehe ich ein paar Minuten einfach nur sprachlos da und erinnere mich daran, wie hier noch vor ein paar Jahren nur ein grob zusammengezimmertes Holzhaus mit drei Räumen stand. Ich spüre wie sich ein schlechtes Gewissen breit machen will – schließlich gab es auch immer wieder Zeiten des Zweifels. Der Schulleiter Hak reißt mich aus meinen Gedanken, „Hello Andy! Welcome!“ Im hellblauen Business-Hemd und mit einem breiten Grinsen kommt er auf mich zu und wir umarmen uns herzlich. Voller Stolz zeigt er mir, dass er gerade noch eigenhändig das helpucation Logo auf die neue Schulwand gemalt hat. Still und lächelnd stehen wir nebeneinander und genießen den Stolz des anderen. Das schlechte Gewissen ist längst verflogen.

 

Hak nimmt mich mit in die neuen Räume des Angkor Kids Center und das Staunen geht weiter: alle Klassenräume sind bunt bemalt, die Bibliothek wurde enorm erweitert, im Computerraum stehen zehn einsatzbereite Desktop-Rechner und es gibt nun nicht nur ein Lehrerzimmer, sondern auch ein Büro mit mehreren Arbeitsplätzen. Im gesamten neuen Gebäude ist der Boden gefliest. Chhay winkt mir hinter einem der Schreibtische fröhlich zu. Gerade ist er dabei mithilfe der jüngst angeschafften Kopiermaschine neue Mappen für den Computerunterricht zu erstellen. „Wir machen jetzt unsere Arbeitsmaterialien selber“, erzählt er und lässt einen Stapel Papier durch den Kopierer rauschen.

 

Wir setzen uns in einem der neuen Räume zum Team-Meeting zusammen und ich bekomme einen guten Eindruck vom neuen Lehrplan und der Organisation der Klassen. Der festangestellte Lehrer Vith erklärt mir per Beamer und Laptop das Lehrsystem, das er in den vergangenen 14 Monaten aufgebaut hat: die acht Klassen sind in fünf neue Level unterteilt, die sich jeweils an einer Lehrbuchreihe orientieren. Jedes Level wird in einem fünfmonatigen Semester durchgearbeitet. Nur, wer den Test am Ende des Semesters besteht, rutscht in die nächste Klasse. „Eigentlich wie bei uns“, denke ich mir. Doch anders wie in unserem europäischen Schulsystem scheint es hier nicht darum zu gehen, so schnell wie möglich die Schule abzuschließen, sondern unterwegs so viel wie möglich mitzunehmen. Jeder Schüler lernt in seiner Geschwindigkeit. Das im deutschen Leistungssystem so gefürchtete „Sitzenbleiben“ spielt im Angkor Kids Center kaum eine Rolle.

 

Nach einer lustigen Runde Fußball mit Hak, Sam und einigen Schülern auf dem staubigen Bolzplatz bin ich später auch in einigen Unterrichtsstunden von verschiedenen Lehrern dabei. Ich genieße in allen Schulstunden die ungebremste Neugier der Schüler. Seit der Einführung von Viths neuem Curriculum folgt jede Lehreinheit einem vorbereiteten Plan. Ich kann mich noch an die Anfangszeiten erinnern, als es hier im Unterricht auch öfters mal drunter und drüber ging. Davon ist trotz der Lebendigkeit der Schüler heute nichts mehr zu spüren. Doch auch wenn sich die Umstände und Voraussetzungen seit der Gründung des Projekts kontinuierlich weiterentwickelt haben, ist doch eine Sache beim Alten geblieben: die unbeschwerte Freude am Lernen und wohlwollenden Lehren von Schülern und Lehrern.

 

Nach dem Unterricht fahren wir mit dem gesamten AKC-Team nach Siem Reap in ein Trainingsrestaurant zum Abendessen. Bei Bier und gegrillten Flussfisch erzählt Hak mit leuchtenden Augen von seiner großen Vision dem Angkor Kids Center auch noch ein weiterführendes Trainings-Restaurant anzugliedern. Seine Idee: in der „AKC Cuisine“ sollen die Kinder aus Somrong zusätzlich zum Englischunterricht eine touristische Ausbildung bekommen, um dann für besser bezahlte Jobs in der Stadt qualifiziert zu sein. Er selbst ist als ehemaliger F&B-Manager eines renommierten 5-Sterne-Hotels das beste Beispiel dafür, dass dieser Weg durchaus möglich ist. Vor ein paar Jahren hätte ich vielleicht noch gedacht, dass dieser Traum eines solchen Riesenprojektes zu schön ist, um wahr zu werden. Nach meinem jetzigen Besuch im Angkor Kids Center bin ich vollkommen überzeugt davon, dass der Tag kommen wird, an dem Haks Vision Wirklichkeit wird. Der gerade mal 26 Jahre alte Schulleiter versprüht so viel Zuversicht, Leidenschaft und Selbstbewusstsein, dass nach diesem Abend keiner von uns mehr daran zweifelt, dass auch diese unglaubliche Geschichte eines Tages in der Schulchronik geschrieben stehen wird.