Einsatz für die Kinder

Axel Ubben

Das helpucation Team bekommt weiteren Zuwachs

Fast zeitgleich mit Tine hat auch Axel das helpucation Team als aktives Mitglied erweitert. Axel wird hauptsächlich Andreas im Fundraising Bereich unterstützen. Wir freuen uns über seine Hilfe und wünschen auch Axel einen großartigen Start.

 

Axel UbbenName: Axel Ubben

Alter: 51 Jahre

Beruf: Executive Producer bei Red Bull Media House GmbH

Hobbies/Leidenschaft: Bergwandern, Skifahren, Radfahren, Lesen, Filme.

 

Seit 1997 habe ich als leitender TV-Journalist für verschiedenste Sportredaktionen in Deutschland gearbeitet. Auch die Fußball Bundesliga habe ich als Leiter Medien und Kommunikation bei Arminia Bielefeld 17 Monate lang aus der Innenperspektive kennenlernen dürfen, bevor es mich 2009 zum Red Bull Media House nach Salzburg verschlagen hat.

Ich bin sehr glücklich, mich dem Verein helpucation anschließen zu dürfen. Die Kinder im Angkor Kids Center freuen sich so sehr über den zusätzlichen Schulunterricht, dass sie über beide Backen strahlen. Was kann es für eine schönere Motivation geben, als diese leuchtenden Kinderaugen zu sehen.

 

Tine Harbarth

Helpucation bekommt Verstärkung!

Unser Verein bekommt zusätzliche tatkräftige Unterstützung im Kommunikationsbereich. Wir heißen Tine herzlich willkommen in unserer helpucation Familie und freuen uns, dass sie ihr Organisationstalent und ihre Leidenschaft für die Bildung von Kindern als aktives Mitglied in unseren Verein einbringen wird.

 

Name: Tine Harbarth

Alter: 43

Beruf: Assistentin des General Managers Kabel Eins / Sixx / EVP Production Management bei SevenOne Entertainment GmbH

Hobbies/Leidenschaft: Lesen, Schreiben, meine Familie

 

Ich wohne und arbeite seit 2004 in München und freue mich darauf, als aktives Mitglied einen Beitrag zu dem wunderbaren Projekt leisten zu dürfen. Als Grundschullehrerin liegt mir die Bildung von Kindern ganz besonders am Herzen, als Journalistin kann ich mein Talent in der Presse- und Kommunikationsarbeit einbringen. Und als Mensch und Mutter von zwei kleinen Kindern bin ich stolz, einen Beitrag dazu zu leisten, diese Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

 

Schulöffnung tbd

Die Schulöffnung lässt leider auf sich warten….

Wir hatten gehofft, im neuen kambodschanischen Jahr mit guten Neuigkeiten zu starten. Aber leider haben die Prognosen der erneuten Schulöffnung nicht gehalten. Während in Europa erste Öffnungsschritte Richtung Normalität gesetzt werden können, steigen die Corona Zahlen in Kambodscha seit Februar 2021 leider an. Deshalb hat die Regierung in Kambodscha restriktive Maßnahmen wie Lockdown und Ausgangssperren gesetzt. Diese Regelungen gelten mindesten bis 4. Juni 2021.

Und als Konsequenz bleiben auch die Tore der Schule leider erstmal geschlossen. Wie lange ist derzeit ungewiss. Wir halten euch auf dem Laufenden und hoffen das Beste!

Neues Dach

Neues Jahr, neues Dach

Wir starten gleich mit tollen Neuigkeiten ins Jahr 2021! 

Unsere Unterstützer haben in sehr kurzer Zeit die notwendigen Mittel für die Dacherneuerung aufgestellt und diese konnte bereits umgesetzt werden.

Unter vollem Einsatz und auf „kambodschanische Art“ – wie ihr hier sehen könnt. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Vor kurzem wurden auch die Solarpanele wieder angebracht. Die Schüler haben jetzt wieder ein voll funktionstüchtiges Dach über dem Kopf.

Vielen Dank an jeden einzelnen Spender für diese großartige Leistung. 

Neues Teammitglied Meam

Unser Team wird nochmal erweitert….

Neues Teammitglied MeamEines der wichtigsten Ziele von helpucation e.V. und folglich auch dem Angkor Kids Center ist es, das Niveau des Englisch Unterrichts zu verbessern. Dies war mit den engagierten, aber selbst noch in der Ausbildung befindlichen ehrenamtlichen Lehrern nur schwer möglich. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, einen weiteren Englischlehrer anzustellen und zwar Meam.

Auch Meam ist ein treuer, langjähriger Weggefährte. Er ist nicht nur Gründungsmitglied, sondern hat seine Motivation und Hingabe zum Angkor Kids Center durch fünf Jahre ehrenamtlichen Unterricht bereits bewiesen. Seine berufliche Zukunft wurde von dieser Erfahrung geprägt, denn er hat sich dazu entschlossen, Lehrer zu werden und seinen Bachelor Abschluss in Pädagogik gemacht. Zusätzlich hat er seine Englisch Kenntnisse durch ein umfangreiches Diplom verbessert.

Meam beschreibt sich selbst als gelassen und sanftmütig und genauso habe ich ihn während meines Volontariats auch erlebt. Gepaart mit einer großen Portion Engagement genau das, was wir im Angkor Kids Center brauchen.

Meam über seine neue Anstellung und Motivation: „Seeing the students speak English with foreigners confidently and seeing AKC school to stand out and be a high standard school is my expectation and mission. With my experience and professional knowledge I got from the school on TESOL training I will do the best I can to contribute on curriculum development and classroom administration.“

Wir wünschen Meam ebenfalls einen großartigen Start!

Mit der Festanstellung von Meam gibt es erstmals zwei Vollzeit-Lehrer – ein riesiger Schritt für die Weiterentwicklung des Angkor Kids Centers. 

Auf ins neue Schuljahr

Ein guter Start ins neue Schuljahr

Kurz vor Jahresende, genau am 30. Dezember 2019, hat das neue Schuljahr im Angkor Kids Center begonnen und alle Schüler und Lehrer starten hochmotiviert.

Das neue SchuljahrDie Lehrer hatten als Vorbereitung für das neue Schuljahr ein fünftägiges Training absolviert, indem Unterrichtsmethoden, Stunden- und Wochenpläne, Monatsberichte, Klassen Management, Umgang mit Anfragen von Studenten und Erziehungsberechtigungen sowie die Ziele 2020 am Plan standen.

Und zum Abschluss des alten Schuljahres gab es noch eine großartige Neuigkeit: ein Anerkennungsschreiben der Regierung auf Bezirksebene für die Arbeit des Angkor Kids Center.

Wir sind stolz darauf, einen kleinen Teil zur Weiterentwicklung der Bildung in Kambodscha beizutragen und werden auch in diesem Schuljahr unser Bestes geben.

 

Volontär aus Deutschland

Eintauchen in eine fremde Welt: Erfahrungsbericht unseres Volontärs Steffen

Steffen Wilhelm, Medien Manager aus Berlin, hat es gewagt für zwei Wochen in eine völlig fremde Welt einzutauchen, um als Volontär im Angkor Kids Center zu arbeiten. Er hat sich den vielfältigen Aufgaben gestellt, viele positive Erfahrungen gesammelt und versprochen wiederzukommen. Wir danken für seine großartige Unterstützung und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen!

Hier sein persönlicher Erfahrungsbericht:

Volontär aus DeutschlandDie Reise nach Kambodscha war meine erste Reise außerhalb des europäischen Kontinents – alleine in einem mir völlig fremden Land. Und was auch immer ich mir im Vorfeld ausgemalt, was ich gelesen und gehört hatte – die Realität war überwältigend. Der Flughafen in Siem Reap, der nach zwei Tagen Aufenthalt in Bangkok wie eine kleine, unwirkliche Oase mitten im Grünen erscheint. Samnang, der mich mit einem Lächeln begrüßt und willkommen heißt. Die erste Fahrt mit dem Tuk Tuk über Kambodschanische Straßen in Richtung Innenstadt. Der Verkehr in Siem Reap. Die Hitze. Die Gerüche. Das Essen. Die Sprache. Aber vor allem, das unfassbar ansteckende Lächeln der Menschen, das einem hier überall entgegenstrahlt.

Nach der ersten Nacht im pulsierenden Siem Reap geht es mit dem Tuk Tuk in das 30 Kilometer entfernte Dorf Samrong zum Angkor Kids Center. Auch hier werde ich mit einem herzlichen Lächeln begrüßt. Dieses Mal von Hak, der einst selbst Schüler der Einrichtung war und diese mittlerweile als Executive Director leitet. Er strahlt mich aus schlauen Augen an und führt mich über das Gelände, wo Kinder aller Altersgruppen täglich für zwei Stunden in Englisch unterrichtet werden und Computerkenntnisse erlernen können. Er selbst ist das beste Beispiel dafür, wie essentiell wichtig eine gute Bildung ist. Und seine Erzählungen lassen erahnen, dass er Großes vorhat. Dass er zurückgeben will, was ihm diese Schule ermöglicht hat.

Stolz zeigt er mir das nagelneue Gebäude aus Stein, das durch Spenden finanziert werden konnte und neben dem Büro der drei Festangestellten und dem Computerraum auch ein nagelneues Unterrichtszimmer beherbergt. „Angefangen hat alles unter einem Palmendach“. Mittlerweile ist das Angkor Kids Center zu einer richtigen kleinen Bildungsstätte geworden. Neben dem Trakt mit den Klassenzimmern und einer Bibliothek gibt es einen Trinkwasserspeicher, Strom und Internet. Die jüngste Errungenschaft ist das sogenannte Homelight Projekt: Zusätzlich angebrachte Solarpanels auf dem Dach der Anlage, ein Stromspeicher und eine „Zapfanlage“ erlauben es nun auch den Anwohnern des Dorfes, ihre tragbaren Batterien aufzuladen und sich selbst mit Strom zu versorgen. Für besonders bedürftige Familien ist der Service kostenlos – andere zahlen einen kleinen Unkostenbeitrag, der weitaus niedriger ist, als die Kosten für staatlichen Strom und wiederum dem Angkor Kids Center zu Gute kommt. „Das große Ziel ist, aus dem Angkor Kids Center eine Bildungseinrichtung zu machen, die sich auf lange Sicht selbst trägt und die ganze Region mit einbindet“.

In den kommenden beiden Wochen reparieren wir Stühle für die Klassenzimmer, bauen ein Fußballtor auf und verpassen dem neuen Steingebäude einen blauen Anstrich. Auch eine Datenbank wird angelegt. Diese enthält Informationen zu allen Schülern und deren Kontaktpersonen und soll dazu dienen, den Unterricht und Elterngespräche zu organisieren, den Fortschritt der Schüler zu dokumentieren und auch nach dem Ende deren Schullaufbahn mit ihnen in Verbindung zu bleiben. „Wir wollen wissen, wie sich die Kinder auch nach ihrer Zeit im Angkor Kids Center entwickeln.“ Es geht um Nachhaltigkeit. Und um Vertrauen.

Demnächst sollen neue Mülleimer aufgestellt und Mülltrennung eingeführt werden. Man will ein Bewusstsein für die Umwelt schaffen und den Menschen vor Ort die Auswirkungen von Plastikkonsum vor Augen führen, der auch vor einem der ärmsten Länder der Welt nicht Halt macht.

Ich bin beeindruckt, fasziniert und dankbar. Es ist inspirierend, mit wie viel Elan hier unter einfachsten Bedingungen gelehrt, geplant und professionalisiert wird. Und mit welcher Freude all das geschieht. In einem Land, das sich immer noch von den Gräueltaten des Krieges zu erholen versucht, wird der bleibende Eindruck nicht nur die Schönheit der Natur sein, die einen hier überall umgibt, sondern die der Menschen. Es ist ansteckend. Ich muss versprechen, wieder zu kommen. Und tue das. Natürlich mit einem Lächeln.

 

10 Jahre AKC: Die nächsten 10 Jahre

Wir sind dankbar für die letzten 10 Jahre, aber natürlich haben wir noch viel vor. Der Aufbau und die kontinuierliche Verbesserung des Englischunterrichtes des Angkor Kids Centers bilden die Basis.

Aber die Vision ist es, eine Tourismusschule aufzubauen, in der die Schüler im hauseigenen Restaurant und Hotel die notwendige umfassende Ausbildung für eine Karriere im Tourismusbereich erhalten können. Mehr zur Vision des Angkor Kids Centers erzählt Samnang im nachfolgenden Video:

Wir freuen uns auf die nächsten 10 Jahre und die positive Zukunft, in die das Angkor Kids Center und seine Schüler Dank der vielen Unterstützer blicken. Auf geht’s!

 

 

 

Trinkwasser für alle

Endlich Trinkwasser!

Steigerung der Lebensqualität und NachhaltigkeitFür alle von uns eine Selbstverständlichkeit – für die Kinder im Angkor Kids Center ein lang ersehnter Luxus: frei zugängliches Trinkwasser. Der äußerst positive Nebeneffekt: drastische Reduktion des Plastikmülls, da keine Trinkwasserflaschen in Plastik mehr gekauft werden müssen. 

Am 22. Februar 2019, nur wenige Tage nach Fertigstellung, wurde das Trinkwassersystem der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Lebensqualität und Steigerung der Nachhaltigkeit ist mit Hilfe einer Touristengruppe namens Local Measure gelungen. Das Wasser-Reinigungssystem wurde von den 40 Mitgliedern gesponsert und in mühevoller Handarbeit aufgebaut. 

Und wie man sieht, wird das System auch schon fleißig von den Kleinen genutzt.