Familie Weber

Besuch aus Deutschland

Das Angkor Kids Center durfte sich wieder über Besuch aus Deutschland freuen. Familie Weber stellte der Schule Liederbücher zur Verfügung und ließ es sich nicht nehmen, diese mit ihren beiden Kindern persönlich vorbeizubringen. Eine schöne Erfahrung für alle Beteiligten.

 

 

Neuer Lehrer - viele positive Veränderungen

Vith beweist großen Einsatz

Lehrer TrainingUnser neuer Lehrer Vith ist nun seit zwei Monaten im Angkor Kids Center im Einsatz und er war bereits sehr umtriebig – im positiven Sinn selbstverständlich.

Er hat Einstufungstests durchgeführt, um das Niveau der Schüler zu ermitteln, hat darauf basierend eine neue Klasseneinteilung umgesetzt und Lehrpläne erstellt. Außerdem kümmert er sich um die Unterrichtsmittel bzw. Lehrbücher der Schüler.

Zusätzlich unterstützt er die freiwilligen Lehrer bei der Weiterentwicklung von Unterrichtsmethoden und der Verbesserung ihres Englischniveaus durch entsprechende Trainingseinheiten und das fünf Tage die Woche.

Nach Beendigung dieses straffen und vielversprechenden Programmes, plant er auch noch zwei Schülerklassen zu unterrichten.

Und hier ein kleiner Einblick in ein Klassenzimmer in Kambodscha:
Helpucation Flyer 2018

Jetzt geht’s so richtig voran!

Das war der Titel unseres jährlichen Flyers, den unsere Unterstützer per Post erhielten. Mit dieser Aktion wollen wir Danke sagen und auch aufzeigen, was bereits durch eure Förderung alles geschafft wurde. Wir konnten zahlreiche Menschen für unsere Arbeit begeistern und auch zukunftsträchtige Partnerschaften knüpfen, die uns ganz neue Möglichkeiten eröffneten.

Gemeinsam arbeiten wir stetig an der Verbesserung des Bildungsangebotes und somit an einer selbstbestimmten Zukunft der Schüler des Angkor Kids Centers.

Ganz nach dem Motto:

“Jetzt geht’s so richtig voran!”

starten wir ins neue Jahr!

Neue Partner

Mit neuen Partnerschaften gestärkt ins nächte Jahr

PresseartikelIn diesem Jahr konnten wir wichtige Partner von unserem nachhaltigen Bildungsprojekt überzeugen. Wir freuen uns sehr, dass wir den Rotary Club gleich in 2-facher Hinsicht dafür begeistern konnten, ins Angkor Kids Center zu investieren.

Der Rotary Club Rosenheim-Innstadt unterstützt uns mit der Finanzierung von zwei Vollzeitstellen auf ein Jahr mit Option auf Verlängerung für ein weiteres Jahr. Durch die Einstellung eines gut ausgebildeten und erfahrenen Englischlehrers kann die Schule das Englischniveau erheblich verbessern. Über diese Kooperation wurde sogar ausführlich in den Chiemgauer Regionalzeitungen berichtet, was zusätzlich für viel positive Resonanz gesorgt hat.

Der Rotary Club Frankfurt International, der bereits den Bau der Solaranlage im Angkor Kids Center unterstützt hat, fördert erneut eines unserer Projekte. Diesmal handelt es sich um “Homelight”. Dabei wird der überschüssige Strom aus der Solaranlage an die Familien des Dorfes  Somrong verteilt. Ziel ist der schrittweise Aufbau einer regenerativen Stromversorgung, die nicht nur die Menschen vor Ort mit Strom versorgen, sondern auch der Schule ein nachhaltiges Geschäftsmodell bieten soll.

Mit diesen tollen Partnerschaften im Rücken starten wir also gestärkt ins neue Jahr.

Steckbrief Andreas

Last but not least… Andreas und wie alles begann

Es begann mit einer Reise in der Studienzeit und endete als einzigartiges Schulprojekt und Hoffnungsträger für viele Kinder und Jugendliche in einem kleinen Dorf in Kambodscha… Andreas und seine Frau Jasmin haben das Leben vieler Menschen positiv und nachhaltig verändert und krönen den Abschluss unserer Vereins-Vorstellungsrunde.

 

Name: Andreas Dorner
Alter: 37 Jahre
Beruf: Journalist und Filmemacher
Hobbies/Leidenschaft: Reisen, Berge, Natur, Radfahren, Abenteuer, Wein und Essen
Mein liebster Spruch: Alles ist eine Frage der Perspektive.

 

Meine Frau Jasmin und ich reisten vor fast 15 Jahren als Studenten nach Kambodscha und trafen per Zufall einen ziemlich mittellosen Jungen mit dem Namen Samang Chhon auf der Straße. Er und seine Familie waren in einer verzweifelten Lage, also beschlossen wir ihn kurzerhand zu unterstützen. Wir meldeten ihn bei einer Privatschule an, dann bei der nächsten, dann folgten ein paar Praktika, nochmal eine andere Schule und nach drei bis vier Jahren hatte er seinen ersten richtigen Job in einem Tourismusbüro mit einem festen Gehalt. 200 US Dollar – soviel Geld hatte noch nie jemand aus seiner Familie besessen. Für Samnang und seine Familie ein wahr gewordener Traum, für uns eine beispiellose Karriere eines zutiefst mitmenschlichen und zugleich ehrgeizigen Menschen, die uns bis heute beeindruckt.

Samnangs erster Job war der Startschuss für das Angkor Kids Center: Gemeinsam mit unserem heutigen engen Freund und vielen internationalen Unterstützten im Rücken begannen wir für eine Handvoll armer Khmer-Kinder und -Jugendliche den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Und heute, fast zehn Jahre später, ist diese Idee zu einer Schule mit vier Klassenräumen und 250 Schülern herangewachsen. Um dem Projekt ein solides Fundament in Europa zu geben, haben wir in 2015 dann mit unseren Freunden den gemeinnützigen Verein helpucation e.V. gegründet. Wir alle glauben daran, dass Bildung der Schlüssel für eine bessere Zukunft ist und es ist toll zu sehen wie das Angkor Kids Center von innen heraus sich immer weiter entwickelt, auch wenn nicht immer alles so läuft, wie wir das von uns in Europa kennen. Von unseren Khmer-Freunden aus dem Dorf Somrong haben wir seither den bedingungslosen Optimismus gelernt, das freundliche Miteinander und eine große Portion Gelassenheit dem Schicksal des Lebens gegenüber.
Heute leben Jasmin und ich mit unserem knapp 1 Jahr alten Sohn im bayerischen Prien am Chiemsee und genießen die Nähe zu den Bergen, dem See und der Natur. Die Ruhe und Beschaulichkeit unserer neuen Heimat kann ich auch deswegen so genießen, weil ich als leidenschaftlicher Filmemacher weltweit auf Dreharbeiten unterwegs bin.
Steckbrief Hak Hien

Willkommen zurück Hak

“Coming together is a beginning; keeping together is progress; working together is success.” (Edward Everett Hale)

Und es ist ein großer Erfolg, Hak Hien, einen ehemaligen Schüler und langjährigen freiwilligen Lehrer nun als Executive Director fix an Bord des Angkor Kids Centers begrüßen zu dürfen. Hak ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man mit Bildung viel erreichen kann. Er war einige Jahre sehr erfolgreich in der Tourismusbranche tätig und kehrt nun zu seinen Wurzeln zurück, um seine umfassenden Erfahrungen weiterzugeben. Denn keiner weiß so gut wie er, dass Bildung der Schlüssel zur Veränderung ist.

Hier, könnt ihr mehr über Hak und seinen Werdegang und vor allem seine ambitionierten Pläne für das Angkor Kids Center nachlesen.

Willkommen zurück und viel Erfolg Hak!

Vorstandsmitglied

Ein weiteres Mitglied des Vorstands stellt sich vor ….

Alexandra begleitet das Förderprojekt Angkor Kids Center als Gründungsmitglied von helpucation von Anfang an. Der Verein profitiert von ihrer PR- und Medienerfahrung und schätzt sich glücklich, Alexandra als Vorstandsmitglied gewonnen zu haben.

 

Name: Alexandra SeegererGründungsmitglied

Alter: 38

Beruf: Redakteurin

Hobbies/Leidenschaft: Musik und Konzerte, Kaffee und Wein – und ständig wechselnde Frisuren 😉

Ich wohne und arbeite in München und bin als Gründungsmitglied seit der ersten Stunde mit dabei. Andreas Dorner und ich haben mehr als 10 Jahre zusammengearbeitet, und so habe ich schon recht früh von Samnang und seiner Geschichte gehört. Als Webmaster betreue ich die Internetseiten von helpucation und dem Angkor Kids Center und seit gut einem Jahr bin ich Mitglied des Vorstands. Was mich sofort überzeugt hat: Dass das Projekt aus sich selbst heraus wächst. Es ist toll zu sehen, wie im Angkor Kids Center aus Schülern nach ein paar Jahren Lehrer werden, die ihr Wissen wieder weitergeben an die Kleineren. Seit ich mein berufsbegleitendes Zweit-Studium endlich abgeschlossen habe, habe ich mir fest vorgenommen, bald wieder für längere Zeit mit meinem Partner die Koffer zu packen – für die nächste Asienreise. 

2 Volontäre 2 Wochen im Angkor Kids Center

Mascha und Joaquin: Das Fazit ihrer Zeit im Angkor Kids Center

Mascha und Joaquin haben in ihrer Zeit im Angkor Kids Center viel bewegen können und haben dabei, genau wie Laura, Chhay und die anderen freiwilligen Helfer ins Herz geschlossen. Wir sind uns sicher, dass sie diese Erfahrung nachhaltig geprägt hat und sie sich immer gerne an die spannende Zeit in Kambodscha erinnern werden und wir danken ihnen sehr für die tatkräftige Unterstützung. Lest bitte selbst, was sie über Ihre Freiwilligenarbeit im Angkor Kids Center resümieren:

Die Schule wurde 2009 von Samnang gegründet, er selbst lernte vor vielen Jahren ein deutsches Paar kennen, das ihm ermöglichte Englisch zu lernen. Daraufhin wollte er den Kindern aus seinem Dorf die gleiche Möglichkeit bieten und es entstand das Angkor Kids Center. Heute bestehet die Schule aus drei Klassenräumen und einem Raum der als Bibliothek, Computerraum und Büro dient. Sie hat eine eigene Toilette, einen Schulhof mit Klettergerüsten und eine angrenzende Spielwiese für die Kinder. Es gibt Strom und sogar WLAN, welches das Arbeiten für die Lehrer enorm erleichtert. Die Kinder kommen nach ihrer normalen Schule ins Angkor Kids Center und auch die Lehrer und Lehrerinnen sind Freiwillige und gehen selbst noch zur Schule.

Chhay, der auch gerade mal 22 Jahre alt ist, ist unserer Meinung nach das Herz und die Seele des Centers. Er ist der einzige Angestellte der Schule, gibt zwei Mal am Tag Computerkurse und unterrichtet zwei Englischklassen. Außerdem ist er derjenige, der die Schule auf und abschließt, sich um den Müll und auch um sonst alles kümmert. Wir haben ihn mit der Zeit sehr liebgewonnen und ohne ihn hätten wir wohl keine unserer Ideen verwirklichen können. Meist haben wir zusammen mit Chhay die Unterrichtsstunden vorbereitet. Aber auch andere Dinge, wie zum Beispiel einen Stundenplan, eine Übersicht aller neu gefundenen Lernspiele und mehrere Arbeitsblätter wurden erstellt. Wir haben die Bibliothek geputzt, Klettergerüste repariert und für neue Mülleimer gesorgt.

Der Unterricht, den wir mitverfolgen durften, hat uns gut gefallen und auch die Kinder waren unheimlich motiviert bei der Sache. Wir konnten zwar nur zusammen mit Chhay unterrichten, aber das war für die Kinder und auch für uns kein Nachteil. Überhaupt hat uns der Zusammenhalt und das Klima dort umgehauen. Man ging freundschaftlich miteinander um und auch wir wurden interessiert gemustert, angelächelt und gegrüßt. Wir können nur sagen, dass das Angkor Kids Center weit mehr als nur eine Schule darstellt. Es ist der Treffpunkt der Kinder, egal ob zum Lernen oder zum Spielen. Dort gibt es Bücher, Spielsachen, Fußballtore, Klettergerüste und die Türen sind (dank Chhay) den ganzen Tag für jedermann geöffnet.

Auch wenn es schwerfällt zu akzeptieren, dass Kinder nicht überall auf der Welt die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben, so ist das Angkor Kids Center ein super Start in die richtige Richtung. Wir wünschen allen Beteiligten nur das Beste für die Zukunft und wir hoffen, etwas Gutes zu dem Projekt beigetragen zu haben.

Das Problem mit dem Müll

Mascha und Joaquin: Die große Müllproblematik

Das Thema Müll, Müllentsorgung und die entsprechende Sensibilisierung der Bevölkerung und vor allem der Schüler ist ein ständig präsentes Thema in Kambodscha bzw. im Angkor Kids Center. Leider ist dies keine Problematik, die sich innerhalb von Wochen, Monaten oder vielleicht sogar Jahren lösen lässt, aber auch Mascha und Joaquin stellen fest, dass sich zumindest kleine Schritte in die richtige Richtung erkennen lassen:

Als wir am ersten Morgen von Samnang zum Angkor Kids Center gebracht wurden, waren wir erst einmal etwas schockiert vom Müll rund um die Schule. Samnang und Chhay erzählten uns, dass das „green project“ leider nicht erfolgreich war. Die Schweine mussten aufgrund einer Epidemie alle getötet werden, die Hühner brachten mehr Kosten als Einnahmen und für den Müll würde sich einfach keiner der Dorfbewohner interessieren. Die Aussage im Bezug zum Müll gab uns erstmal etwas zu denken.

Das Problem beim Kampf gegen den Müll ist zum einen die fehlende Infrastruktur Kambodschas. Nur die großen Städte haben eine Mülldeponie und einen dazu gehörigen Mülldienst. Das bedeutet, den Dorfbewohnern bleibt erstmal nichts Anderes übrig, als den produzierten Müll zu verbrennen oder im Wald zu entsorgen. Die meisten Familien und auch die Schule verbrennen den Müll. Ein anderes Problem ist das fehlende Bewusstsein der Einheimischen. Schon von klein auf sehen die Kinder, wie ihre Eltern, geplagt von anderen Sorgen, wie Armut oder dem Fehlen von Bildung, ihren Müll einfach an Ort und Stelle, also in der sowieso schon so zerstörten Natur Kambodschas entledigen. Dadurch ist es nicht verwunderlich, dass die Kinder ihren Müll, genauso wie ihre Eltern, einfach irgendwo hinwerfen.

Die ReinigungsaktionDa die Schule jedoch einige eigene Mülleimer besitzt, haben wir zwei Tage, in den zwei Wochen unseres Aufenthaltes, genutzt, um gemeinsam mit Chhay die Schüler zusammenzutrommeln und rund um die Schule den Müll einzusammeln. Es ging verblüffend schnell und auch wenn die Kinder nach knappen 20 Minuten die Lust und den Spaß am Aufräumen verloren hatten, konnte sich das Endergebnis sehen lassen.

Zum Schluss bauten wir dann das Gerüst für zwei neue Mülleimer auf der Wiese neben der Schule, die nach unserer Abreise aufgestellt werden. Wir versuchten Chhay nahe zu bringen, öfters, konkret ein bis vier Mal im Monat, zusammen mit den Schülern den Müll aufzuräumen und gemeinsam zu verbrennen. Da er sich sonst als einziger in der Schule um den Müll kümmert und einen aussichtslosen Kampf führt. Er erklärte uns, wie schwierig es sei, den Kindern beizubringen, wie sie mit ihrem Müll umgehen sollen und stimmte uns zu, zusammen mit den Kindern in Zukunft das Schulgelände öfters zu säubern.

Was uns begeisterte, anders als sonst in Kambodscha, konnten wir einige Kinder beobachten, die vorbildlich ihren Müll in die dafür vorgesehenen Mülleimer entsorgten. Außerdem hinterließ das Dorf insgesamt einen saubereren Eindruck bei uns, als viele andere Orte in Kambodscha.

Wir glauben, dass das Angkor Kids Center einen immensen Fortschritt für das Bewusstsein im Umgang mit Müll schafft, jedoch auch, dass sich das Dorf ohne externe Hilfe nicht alleine von seinem Müllberg befreien kann.

Im nächsten und letzten Beitrag ziehen Mascha und Joaquin ein Fazit zu ihrem Aufenthalt.

EDV-Schulung AKC

Computer-Training

EDV-Schulung AKCDiese Woche haben mich Neuigkeiten von meinem lieben Kollegen Chhay aus Kambodscha erreicht. Er hat mir freudig berichtet, dass er nun einmal in der Woche seinen „älteren“ Studenten Computer-Training erteilt. Eine erstaunliche Leistung, wenn man bedenkt, dass Chhay selbst, erst Anfang Juni das erste Mal einen Computer benutzt hatte. Als er mir dies bei einer unserer EDV-Schulungen erzählt hat, konnte ich es fast nicht glauben, denn er hat mit fast spielerischer Leichigkeit und in enormer Geschwindigkeit MS Excel erlernt. Das beweist wieder, wie motiviert die Menschen im Angkor Kids Center sind und wie großzügig sie ihr Wissen an die Schüler weitergeben.

Die von der Ivanhoe Grammar School gespendeten Computer werden also bestens genutzt und die Studenten erlernen im Angkor Kids Center nun weitere wichtige Kernkompetenzen auf ihrem Weg in eine unabhängige, selbstbestimmte Zukunft.